Hallo alle lieben zwei- und vierbeinigen Freunde der weltbesten "YoZ",

bestimmt geht es euch wie uns derzeit, denn wir erfreuen uns an den endlich kühleren Temperaturen.
Kaum zu glauben aber wahr, so faul und träge wie in den letzten Wochen, war auch ich schon lange nicht mehr.

Der Computer lief in kürzester Zeit heiß, und musste schnellstens wieder ausgeschaltet werden. Eine kleine Drehung nach rechts oder links war ja fast schon ein Kraft- und Schweißakt. Da half nur eines, sich der südländischen Mentalität anzupassen, und sich durch nichts und niemanden stressen zu lassen.

Auch unsere Wuffis waren am Limit angelangt, und sogar die so geliebte Bellerei wegen jedem Pipifax, wurde fast eingestellt. Sommerliche, fast schon unheimliche Ruhe vom Vormittag bis zum Abend im Revier.

Siesta non stop, hieß das Zauberwort, auch hier in Ostfriesland, um ohne Blaulicht über die Runden zu kommen. Im Garten stand der Kinderpool zur Erfrischung bereit, welcher aber nur mit List und Tücke meinerseits mit zwei wasserscheuen Hunden, zum Einsatz kam.

Maya vergaß mit ihrem geliebten, großen Ball, dass das Wasser ja eigentlich nass ist. Der sonst so mutige Momo, überwand erst seine Scheu und vor allem sich selbst, als er seinen kleinen, grünen quietschenden Elefanten in den tosenden Fluten verschwinden sah. - Jetzt gab es kein Halten mehr, und der Momo wagte den Sprung seines Lebens, und hüpfte oder flog waghalsig ins doch so erfrischende Nass.

Kaum hatte er seinen Elefanti im Maul, da schoss Momo so schnell wie er reingekommen war, auch schon wieder raus, denn seine Pfötchen waren ja erschreckend nass geworden. Was für ein Dilemma, für unseren sonst so furchtlosen Hundemann, den Momo!

Wie immer sind die Frauen die Mutigen im Leben, und so ließ sich die Mayamaus mit nicht nur nassen Pfötchen, sondern auch einem klatschnassen Bauch, die Freude am Wasserball nicht nehmen. Das nenne ich Frauenpower. Oder?


Am späten Abend, wurde eine etwas größere Runde gedreht, um nicht ganz zu versteifen oder einen Garten-/Wohnungskoller anstatt eines Sonnenstiches zu bekommen.

Meistens ging es an den nahe gelegenen Fluss, da dort, wenn auch oft kaum spürbar, so ab und an sich ein kleines, frisches Lüftchen regte.

Viele bekamen in unserem Land, in den heißen Sommernächten kaum ein Auge zu, und auch Maya und Momo, waren nicht schlaflos in Seattle oder Oldenburg, sondern in Leer.


 

Bei unseren jetzigen Streifzügen, sehen auch wir, wie der Mais auf den Feldern in die Höhe schießt. So schön es auch anzusehen ist, dennoch ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Spätsommer langsam
aber sicher schon wieder seinen Einzug hält. Gerne würden wir jetzt die Zeit anhalten, aber die Natur nimmt ihren zuverlässigen Verlauf.


Am 4. August wird die Maya schon sieben Jahre jung, und wenn ich ehrlich bin, dann überkommt mich ein wenig die Angst, wie die Jahre immer schneller vergehen. Deshalb versucht jeden Tag, so gut es geht zu genießen, so schnell kann alles der Vergangenheit angehören.

Einen schönen Restsommer wünscht euch allesamt von Herzen,
Gertrud mit Maya und Momo, aus dem sonnigen, aber nicht mehr zu heißen Städtchen.

http://www.gertrud-janssen-albers.de

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