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Weihnachtsplätzchen
Also stand Mama eines Tages in der Küche und zauberte einen Teig aus Dinkelmehl, Olivenöl, Möhren und etwas Salz. Gebannt verfolgten wir jeden ihrer Handgriffe, bis die Plätzchen auf dem Backblech lagen und in den Ofen geschoben wurden. Danach verließ Mama die Küche und forderte uns auf, mit ihr zu kommen. Doch wir weigerten uns hartnäckig. Lieber saßen wir vorm Backofen und sahen den Plätzchen beim Garen zu. Dabei wurden wir auf eine harte Geduldsprobe gestellt, denn Hundeplätzchen sollten stets lange im Ofen bleiben, damit sie auch wirklich trocken und lange haltbar sind. Wir hielten durch! Kaum waren die Plätzchen aus dem Ofen, da durften wir auch sofort probieren. Das Warten hatte sich gelohnt! Unser Geschmatze und die Forderung nach mehr zeigte Mama, dass es uns geschmeckt hatte. Mama freute sich und füllte die Plätzchen in eine große Dose. Doch bei drei kleinen Leckermäulchen hielt der Inhalt nicht lange vor. Nachschub war angesagt!
Für die nächsten Plätzchen verwendete Mama Spinat anstelle der Möhren. Auch diese Plätzchen wurden ein voller Erfolg. Mama meinte sogar, dass diese Spinatplätzchen mit etwas mehr Salz auch für Menschen ein gutes Knabbergebäck seien. Doch da sind wir strickt dagegen! Die Plätzchen gehören uns, und sonst niemandem! In diesem Sinne wünscht sich das Redaktionsteam, dass es im Jahr 2012 nicht nur zur Weihnachtszeit diese tollen Plätzchen geben wird!
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