Das Jahr 2011 liegt so gut wie hinter uns.

 

Für mich und uns ganz persönlich ein Aufatmen nach vielen schönen Tagen, aber in der Mehrheit war das Jahr 2011 von weniger guten Zeiten geprägt.


Ein neues Jahr beginnt, von dem wir uns mehr Licht als Schatten wünschen. Auf geht es mit positiven Gedanken ins neue Jahr 2012.

Fast täglich erleben wir mit unseren Vierbeinern, kleine oder größere Überraschungen oder Wunder, an die wir längst nicht mehr zu wagen glaubten.


Maya und Momos bester Hundefreund und Nachbar und unser aller geliebter und vertrauter Buttje, hatte so Einiges an Krankheiten in den letzten Monaten zu überwinden.


Der plötzliche Tod seines Herrchen, hinließ bei ihm und uns u. a. tiefe Spuren. Ende November ereilte Buttje ein dritter und leider schwerer Schlaganfall.


Vorbildlich wurde er wie immer, von seinen Lieben und der Tierärztin betreut. Die Angst und Sorge um unseren vierbeinigen Freund, wuchs Stunde um Stunde und von Tag zu Tag.


Wir wussten alle, dieses Mal ist es an der Zeit, sich mit den Gedanken an einen Abschied zu befassen. Nein, ich wollte und konnte es einfach noch nicht akzeptieren.

Sonntagabend, etliche Tage später. Buttje stand, wenn auch orientierungslos und wackelig, zum ersten Male auf der Auffahrt. Maya und Momo rannten sofort auf ihn zu, und gaben ihrem Freund wie immer viele, viele Hundeküsschen.

 


Plötzlich wedelte er leicht wieder mit seiner Rute und kam auch auf uns Zweibeiner zu, lief auf unseren Rasen, und löste sich nach Tagen des Liegens endlich wieder. Die Lähmungen verflüchtigen sich innerhalb kurzer Zeit, noch am Abend.


Es kam uns allen wie ein großes Wunder vor, und ich denke dieses war es auch. Unser Buttje hatte die schwere Krise überwunden, und wollte wieder leben.


Am Montag in der Frühe, ging es wie "terminlich" abgemacht wieder zur Tierärztin. Sogar ohne Hilfe, konnte unser geliebter Freund wieder ins Auto hüpfen.

 
Die Behandlung ging weiter, und natürlich war zunächst weiterhin Schonung angesagt. Heute am 27.12.011 schreibe ich diese Zeilen, und wenn auch ein klein wenig ruhiger geworden, geht es ihm derzeit wieder richtig gut, und kann mit Nimmersatt Momo wieder um die Wette betteln.


Ich freue mich jedes Mal wie ein Kind, wenn er wieder lauthals bellt, sobald der Postbote in der Ferne zu hören ist.

Fast den ganzen Monat Dezember, war dann unsere Mayamaus krank. Noch nicht von einem Rückfall ihres Asthmas genesen, folgten schwere bakterielle Infektionen.


Mit keinem noch so leckerem Essen oder einem Leckerchen, konnte wir Maya zum Futtern bewegen. Was sie wollte und brauchte war Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe.

 


Besonders am Abend wird unser Momo noch mal für eine Zeit mehr als puppenlustig munter. Entweder verstecken wir für ihn irgendwo ein Spielzeug, da er für sein Leben gerne und mit einer großen Ausdauer auf die Suche bzw. auf die Fährte geht.


An einem Abend hatte Momo sich sein quietschendes, Nerven tötendes Schweinchen so fest und stabil versteckt, dass er es selbst nicht wieder finden konnte. Schreck lass nach, wie hatte er denn dieses wieder fertig gebracht?


Er lief und lief, sprang über die Couch, und sorgte vorbildlich für Unruhe und Stress.
 

Maya beobachte es alles liegend, und man sah ihr deutlich an, wie sehr die Hektik vom suchenden Momo ihr auf die Nerven ging. Längst hatte sie sein Suchobjekt vom Teppichboden aus gesichtet.


Langsam stand dann die Maya auf, schnappte sich das Schweinchen, und ab damit wieder auf ihr warmes Plätzchen.

 


Der Momo sah es sofort, und setzte sich vor Maya hin und forderte jetzt selbst quietschend und laut jöhlend sein Objekt der Begierde heraus.


Schnell wurde es ihr zu bunt, und spuckte es ihm verächtlich und irgendwie wütend vor die Pfoten. Ein Bild für die Götter, und trotz aller Sorgen, muss ich noch heute über diesen Abend lachen. Klar, wurde jetzt der Feierabend auch für den Momo eingeläutet, und sein kleines Schweinchen verschwand schnellstens wieder im Schrank.


Inzwischen ist auch Maya fast wieder ganz fit und fidel.

 


 

Auch wenn meine Geschichten negativ begannen, wollte ich euch diese zwei schön endenden Begebenheiten nicht vorenthalten.

Die Hoffnung nährt mich, sie nährt ja die halbe Welt, und ich habe sie mein Lebtag zur Nachbarin gehabt; was wäre wohl sonst aus mir geworden? (Ludwig van Beethoven)

In diesem Sinne, lasst uns voller Hoffnung das neue Jahr 2012 angehen.


Herzlichst eure Gertrud mit Maya und Momo.

 

 



PS. Leider musste mein Bucherscheinungstermin: "Von Wegen und Nur Hund" auf den Monat Januar 2012 verschoben werden. Es erschien leider nicht - wie hier angekündigt - bereits im Dezember 2011. Aber, es gibt wahrlich Schlimmeres.

 

http://www.gertrud-janssen-albers.de/

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